Energieausweis

Seit dem 1. Mai 2014 gilt: Wer seine Immobilie vermieten oder verkaufen will, braucht einen Energieausweis. Dieser legt dem Mieter oder Käufer dar, wie hoch die Kosten für Warmwasser und Heizung in etwa sein werden. Die Eigentümer erfahren erste Informationen über den energetischen Zustand des Hauses.

 

Es wird unterschieden in Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis. Beim Verbrauchsausweis wird der Energieverbrauch der vergangenen drei Jahre, für Heizung und Warmwasserbereitung, zugrunde gelegt. Beim aufwendigeren Bedarfsausweis werden die Bausubstanz und die Heizungsanlage des Gebäudes durch einen Fachmann begutachtet. Daraus errechnet sich die Energie, die bei durchschnittlicher Nutzung benötigt wird.

Beide Ausweisvarianten sind zehn Jahre gültig.


Bestellerprinzip

Am 1. Juni 2015 hat die Bundesregierung das Bestellerprinzip verabschiedet. Dies hat zu Folge, dass die Provisionspflicht vom Mieter auf den Vermieter (Besteller) übergegangen ist.

 

Das bedeutet: Wer den Immobilienmakler beauftragt, bezahlt auch dessen Provision.

Der Gesetzgeber hat ausgeschlossen, dass der Vermieter die Kosten im Nachhinein an den Mieter weitergibt oder umlegt.

 

Für den Mieter hat das zu bedeuten: Wenn er den Makler mit der Wohnungssuche beauftragt, zahlt er auch die Provision.